2003 startete ich zum ersten Mal mit dem Skeleton auf dieser Bahn, 2001 war ich das letzte Mal hier gewesen - und bin Sechste bei der Bob-Weltmeisterschaft mit Sandra Kiriasis geworden. Und hatte die Skeletoner noch photografiert, weil es so "crazy" aussah. 2005 war ich dann zu meiner zweiten Weltmeisterschaft in Canada, mit dem Skeleton. Und konnte als beste Deutsche auf den undankbaren Platz vier fahren. Die Bahn hat mir immer recht gut gefallen. Der Überraschungseffekt hier ist das Wetter - die Temperaturen fallen oder steigen innerhalb einer Nacht mal locker um über +- 20 °C. Beim Weltcup 2006 hatten wir einen Minusrekord von -32 °C ...da ein starker Wind hinzu kam waren es gefühlte -40°C!!! Und wir wurden aufgefordert, im Ziel bei unseren Sportskollegen nach Erfrierungen zu schauen.
Charakteristika: Von den Kurvenradien her mit Winterberg vergleichbar, große Kurven. Die Höchstgeschwindigkeit liegt auch hier bei 125 km/h. Das starke Gefälle kommt allerdings schon aus Kurve vier (statt aus Kurve neun) heraus und die lange Gerade wurde vor den Kreisel gesetzt. Eine Bahn, auf der man Zeit hat zum Lenken, aber auch viel Zeit hat um zahlreiche Korrekturen zu machen.
Länge: 1475m
max. Gefälle: 15%
Durchschnittsgefälle: 8,6%
Höhenunterschied: 121m
Kurven: 14, davon 6 Rechts- und 8 Linkskurven
Besonderheiten: lange Gerade von 9 auf Kreisel, einziger Auslauf, der nicht bergan, sondern fast gerade verläuft, Austragungsort Olympische Spiele 1988
Startrekord: 5,30sec (29.11.03)
meine Bestzeit: 5,40sec (20.02.05)
Bahnrekord: 57,84sec (20.02.05)
meine Bestzeit: 58,07sec (20.02.05)