Was ist Skeleton

"Skeleton - Der gefährlichste Sport bei Olympia"

Skeleton ist die wohl zur Zeit spektakulärste olympische Wintersportart. Die Skeletoner liegen kopfvoraus auf dem Bauch liegend auf einem Schlitten, der aus einem verkleideten Stahlgerippe besteht. Daher auch der Name "Skeleton" (engl.: Skelett).

Mit bis zu 135km/h fahren die Skeletoner nur wenige Zentimeter mit dem Kinn über dem Eis durch die Eiskanäle.

Schlitten

Der Fahrer liegt in einer Schale, die seitlich von Haltebügeln abgegrenzt ist. Am vorderen und hinteren seitlichen Ende des 80 bis 120cm langen Schlittens befinden sich Prallbügel.

Die beiden Rundstahlkufen sind unter dem 8 bis 20cm hohen Schlitten mittels Stellschrauben befestigt. Es ist somit möglich, die Auflagefläche der Kufe auf dem Eis und damit auch den Reibungswiderstand zu verändern.

Das Reglement sieht für die Damen ein Mindestgewicht des Schlittens von 29kg vor und darf ein Maximalgewicht von 35kg nicht überschreiten. Das Gesamtgewicht von Fahrerin und Schlitten darf maximal 92kg betragen, Frauen mit einem Körpergewicht von mehr als 61kg müssen deshalb mit dem vorgegebenen Mindestgewicht fahren.

Bei den Männern hat der Schlitten ein Gewicht von 35 bis 42kg und das Maximalgewicht von Fahrer und Schlitten beträgt 113kg.

Ausrüstung

Die Skeletonfahrer tragen einen enganliegenden, einteiligen Stoffanzug, Fingerhandschuhe, Bobstartschuhe und einen den DIN-Normen entsprechenden Schutzhelm mit Kinnschutz. Die Bobstartschuhe haben unter dem Ballen eine Platte von 280 kleinen Nägeln, so dass optimaler Halt auf dem Eis garantiert ist und die Fahrer beim Start nicht ausrutschen.